Markenwelt

Sachsenküchen

Sachsenküchen fertigt Küchenmöbel im Erzgebirge, genauer in Obercarsdorf unweit von Dresden. Die Möbelproduktion am Standort begann bereits 1908, heute firmiert das Unternehmen als Sachsenküchen H.-J. Ebert GmbH. Das Sortiment umfasst neben Küchen auch Möbel für Hauswirtschaftsraum, Bad, Ankleide und Wohnbereich. Die Fertigung richtet sich nach dem einzelnen Auftrag: Jedes Möbelteil entsteht einzeln und passend zur jeweiligen Planung.

Sachsenküchen Logo

Tradition aus dem Erzgebirge

Die Geschichte von Sachsenküchen reicht bis 1908 zurück. Der Betrieb in Obercarsdorf nahm damals die Möbelfertigung auf und zählte in den 1930er Jahren bereits zu den führenden Küchenmöbelherstellern in Deutschland. Das Werk nahm die Küchenproduktion später wieder auf, wurde anschließend privatisiert und firmiert seitdem unter dem Namen Sachsenküchen. Die Nähe zur sächsischen Landeshauptstadt prägt nach Angaben des Herstellers auch die Gestaltung der Möbel. Sachsenküchen beliefert heute Fachhändler in Deutschland und exportiert Küchen in zahlreiche Länder.

Stückzahl-1-Fertigung

Sachsenküchen setzt seit 2007 auf eine individuelle Fertigung, später folgte die Umstellung der Korpusteile auf Stückzahl 1. Das Prinzip verbindet industrielle Abläufe mit dem Anspruch einer Maßanfertigung: CNC-gesteuerte Anlagen fertigen jedes Teil nach den Daten des einzelnen Auftrags. Der Zuschnitt wird digital optimiert, damit das Material passend zum Bedarf eingesetzt wird und keine Überproduktion entsteht. Einen großen Teil der Materialien bezieht der Hersteller aus Deutschland und Österreich.

Die Qualitätssicherung folgt der Norm DIN EN ISO 9001, deren Einhaltung das IHD Dresden in regelmäßigen Überwachungsaudits prüft. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel hat Sachsenküchen außerdem als CO₂-neutralen Hersteller zertifiziert.

Fronten, Oberflächen und Griffe

Die Frontauswahl umfasst Kunststoff- und Schichtstofffronten, matte und strukturierte Lackoberflächen, Hochglanzlack, Lacklaminat und Glaslaminat. Weitere Fronten tragen Oberflächen aus Keramik, Beton- und Steinspachtel, Linoleum, Furnier oder Massivholz. Die Keramikfront besteht aus einer 3,5 mm starken Keramikplatte auf einer 16 mm Holzwerkstoffplatte und ist schlagfest, kratzfest und temperaturbeständig. Der Matt- und Strukturlack wird in der werkseigenen Lackiererei in mehreren Schichten aufgetragen. Holzfronten lassen sich nach Holzart, Oberflächenstruktur, Beizton und Modell zusammenstellen, auf Wunsch verläuft die Maserung nahtlos von Front zu Front.

Das Griffprogramm umfasst rund 90 verschiedene Varianten, darunter Bügelgriffe, Knöpfe, Griffleisten und Stangengriffe. Grifflose Küchen erhalten horizontale oder vertikale Griffmulden in Schwarz, Weiß, Edelstahloptik oder einer lackierten Farbe. Mechanische und elektrische Öffnungssysteme bewegen Türen, Klappen und Auszüge alternativ per Antippen.

Tischlerkorpus und 130-mm-Raster

Der Tischlerkorpus von Sachsenküchen besteht aus einem Kern aus parallel verleimten Fichten- und Tannenholzstäben mit einer Deckschicht aus Feinspan. Der Hersteller gibt gegenüber einer 19 mm starken Spanplatte eine 3,5-fache Biegefestigkeit bei zehn Prozent geringerem Gewicht an. Schrauben für Einbauten finden in der massiven Mittelschicht zusätzlichen Halt. Die Korpusse sind innen und außen standardmäßig dekorgleich, insgesamt stehen 24+1 Dekore zur Wahl.

Die Schrankmaße folgen einem Raster von 130 mm, die Unterschränke gibt es mit 720 oder 780 mm Korpushöhe. Das Raster erhöht das nutzbare Volumen der Schränke. Maßänderungen und konstruktive Anpassungen fertigt das Werk als Sonderanfertigung.

Ergonomie und Höhenverstellung

Ergonomie bildet einen Schwerpunkt im Programm. Stufenlos höhenverstellbare Systeme gibt es für Arbeitsplatten, Tische und Küchenschränke. Das Hubsockelsystem hebt die Arbeitsplatte per Knopfdruck um bis zu 200 mm an und ist auf Körpergrößen von etwa 1,60 bis 2,00 Meter ausgelegt. Die Stahlrahmenkonstruktion gibt es in den Standardmaßen 2.000 × 895 mm und 4.000 × 895 mm oder als Sonderanfertigung. Der elektrisch betriebene Baselift lässt sich als Insel oder Wandzeile planen und verstellt die Höhe um 100 mm.

Der Hängeschrank-Auszug iMove holt den Inhalt nach unten vor den Schrank. Backofen und Geschirrspüler lassen sich in Augenhöhe einbauen, Waschmaschine und Trockner im Hauswirtschaftsraum ebenfalls erhöht. Die Fläche unter Spüle und Kochfeld bleibt dadurch frei für zusätzliche Auszüge.

Sachsenküchen in Rastede planen

Küchentenne plant seit mehr als 40 Jahren Küchen und berät Sie zu den Programmen von Sachsenküchen passend zu Ihrem Raum und Ihrem Budget. Unsere Tischlermeister nehmen den Raum vor Ort millimetergenau auf, und Sie sehen Ihre Küche vor der Bestellung in einer 3D-Planung. Wir sagen Ihnen offen, welche Ausstattung sich für Sie lohnt, etwa ein Hubsockel oder der Tischlerkorpus.

Unser eigenes Montageteam baut die Küche ein und übernimmt die TÜV-zertifizierten Anschlussarbeiten. Wir weisen die Montagekosten separat aus, sodass Sie einen Steuervorteil nutzen können. Unser Team schaut nach etwa zwölf Monaten auf Wunsch kostenlos zur Inspektion vorbei.

Beratung zu Sachsenküchen

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Ausstellung am Düserweg in Rastede und lassen Sie sich Fronten, Korpus und Ergonomie von Sachsenküchen erklären.

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Anthrazitfarbene Küchenzeile mit Holzdekor-Fliesenspiegel, Kochfeld mit Apfelkorb und Spüle, links ein gedeckter Esstisch mit blau gestreifter Tischdecke.

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